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Widersprüchliches

Vor einem Monat habe ich gesagt, wir können aus dieser Situation etwas Positives herausholen und prinzipiell ist dies auch noch immer meine Ansicht der Dinge. Aber wir müssen eben genau aufpassen, was von oberster Instanz aus dieser Situation gemacht wird.
Ich gönne dem Planeten bis heute die Ruhepause von den Menschen, aber zeitgleich macht mir der digitale Totalüberwachungs- und globale Impfzwang-Wahn doch auch große Sorge. Vor allem, da er auf so viel Widersprüchlichkeit beruht.

Ich lebe in einer Großstadt und in dieser Großstadt erlebe ich beispielsweise, dass Spielplätze gesperrt sind, aber die Menschen bei gutem Wetter auf den Wiesen in den Parks sitzen und die Kinder dann eben gemeinsam dort spielen. Wo ist denn da der Unterschied, frage ich mich. Gibt es Corona-Viren nur in Buddelkästen und an Klettergerüsten, nicht aber beim gemeinsamen Spielen auf der Wiese?

Meine Schwester hat jüngst erlebt, dass ihr ihre Kinderärztin sagte, sie würde ihre Tochter ja gern auf Corona testen, aber es wurde ihr VERBOTEN, da die Tests zu teuer sind. Das Ende vom Lied war, meine Nichte, die mit Halsschmerzen und leicht gerötetem Rachen zur Ärztin ging, war drei Tage später nach dem Wochenende wieder in der Hort-Notbetreuung. Mitte März wurde sie noch hysterisch von der Schule nach Hause und hochoffiziell in 14-tägige Quarantäne geschickt, nun heißt es nur noch "Wenn es Ihrer Tochter nach dem Wochenende wieder gut geht, kann sie auch wieder in den Hort."
Aha. Der Virus ist so gefährlich und tödlich, dass wir unsere Familien und Freunde nicht mehr oder nur noch mit einem Abstand von 1,5 m treffen dürfen (offiziell dürfen wir sie gar nicht treffen, denn wir brauchen ja einen triftigen Grund, um auf die Straße zu gehen) aber zeitgleich wird das Testen VERBOTEN, weil die Tests zu teuer sind. Ich habe erst kürzlich gelesen, dass sich die Krankenkassen mit dem Gesundheitsministerium darüber streiten, wer denn diese Tests im großen Stil nun bezahlen soll. Klasse, wir haben also einen so tödlichen und gefährlichen Virus, dass uns unsere Grundrechte weggenommen werden, aber wir haben die Zeit darüber zu diskutieren, wer die ja angeblich so notwendigen großflächig angelegten Tests bezahlt. Entschuldigt bitte, aber da kann etwas nicht stimmen. Wenn die Zeit so drängend wäre, müsste man diese Tests von Seiten der Regierung zahlen und hinterher kann man immer noch Einigungen finden, wer für welchen Anteil aufkommt und wieso. Oder um mal einen ganz verrückten Vorschlag zu machen, den wir schon unseren Kindern im Kleinkindalter beibringen: Teilen! Ja, auch Kosten kann man teilen. Man könnte sich also, um eine schnelle notwendige Lösung zu finden kompromissbereit in der Mitte treffen und die Kosten zunächst einmal teilen, damit überhaupt etwas sinnvolles passiert.

 

Die Öffnung der Geschäfte ist auch ein schönes Thema, das ich hochgradig widersprüchlich und willkürlich finde. Erst sind alle Geschäfte geschlossen, außer Lebensmittelgeschäfte, Drogeriemärkte, Apotheken UND Fahrradläden und Baumärkte. Wieso auch immer diese beiden letztgenannten Geschäfte geöffnet bleiben durften, ist mir schleierhaft. Kann ich mich beim Kauf eines Fahrradhelms weniger mit Corona anstecken, als wenn ich mir in einem Bekleidungsgeschäft eine Hose, Schuhe oder Unterwäsche kaufe? Gut, Bekleidung wird in der Regel anprobiert, damit ist sie kontaminiert. Dann frage ich, wieso ich dann zwar einen Fahrradhelm oder ein Fahrrad, oder auch FahrradBEKLEIDUNG kaufen darf, nicht aber ein Buch oder beispielsweise ein Gesellschaftsspiel. Die Kinder muss man ja schließlich in Zeiten von Corona irgendwie bespaßen.
Ab dieser Woche dürfen nun Geschäfte mit einer Größe bis maximal 800 qm öffnen. Ich weiß nicht, ob ihr schon mal eine einem Baumarkt wart, aber die meisten Baumärkte haben mehrere 1000 qm Fläche. Jetzt könnte der Einwand kommen, dass man sich auf einer so großen Fläche besser verteilen, also Abstand halten kann. Ok. Gutes Argument, ist gekauft. Aber wieso dürfen dann aktuelle genau die Geschäfte BIS 800 qm Verkaufsfläche öffnen und nicht die die drüber liegen? Das widerspricht sich doch komplett.

 

Alles in allem sind mir schon diese drei Beispiele zu viele Widersprüche, die mich persönlich stark an der Gefährlichkeit des Virus' zweifeln lassen.

 

Dabei könnten wir wirklich so viel Sinnvolles bewirken.
Wir könnten jetzt das bedingungslose Grundeinkommen einführen. Wir könnten unsere Schulen so umstrukturieren, dass die Klassen endlich kleiner werden und somit die Lehrer entlastet. Das wird ja jetzt ab dem 27.04. ohnehin passieren. Auch dem Homeschooling lässt sich durchaus etwas abgewinnen, wenn man nicht gerade alleinerziehend und Vollzeit Arbeitstätig ist. Es gibt diverse Möglichkeiten alles, was hier zum Einsatz kommt aufgrund dieser "Krise" tatsächlich zu nutzen um zu sehen, was man am bestehenden System verändern kann, weil es schon lange überholungsbedürftig ist.

Lasst es uns tun. Last uns ein Zeichen für die positiven Veränderungen setzen, nicht für die negativen mit digitaler Totalüberwachung und Medizindiktatur.
Lasst uns in uns gehen und uns überlegen, was brauchen wir aus der alten Welt (VOR Corona) wirklich zurück und was brauchen wir nicht mehr.

Lasst uns gemeinsam darüber nachdenken und diesem Nachdenken Taten folgen lassen.

In Liebe und Respekt.