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Was nicht berichtet wird, findet nicht statt

Es ist schon spannend, wenn man sich mit Menschen unterhält, die einem quasi unterstellen Verschwörungstheorien auf den Leim zu gehen, nur, weil man sie darauf hinweist, dass es zu einem Thema eine andere Seite gibt, die sie nicht kennen. Aber wieso kennen die Menschen andere Seiten von Themen eigentlich nicht?
1. Wir Menschen sind unbewusst selektiv unterwegs. Das müssen wir sein, sonst wären wir kaum lebensfähig, wenn wir zu jeder Tages- und Nachtzeit über jeden Aspekt der aktuellen Lage, in der wir uns befinden, bescheid wüssten. Wir wären nicht mehr handlungsfähig. (Ehrlich gesagt fühle ich mich oft nicht handlungsfähig, weil ich über einige Dinge so lange und so intensiv nachdenke und versuche alles von allen Seiten zu beleuchten, bis ich irgendwann das Gefühl habe, dass es eigentlich gar keine Rolle spielt, was man tut. Also tue ich dann auch oft nichts.)
2. Wir Menschen blenden bewusst gern Dinge aus, die uns auffordern könnten intensiver über einen Sachverhalt nachzudenken und entsprechend Zeit zu investieren. Denn: Wer hat im Leben schon noch Zeit? (glauben wir zumindest)
3. Was (insbesondere von den etablierten Medien) nicht berichtet wird, findet für viele Menschen auch nicht statt.
Wenn zum Beispiel beim Thema Impfungen darüber berichtet wird, dass in den vergangenen 5 Jahren 2 Menschen an Masern gestorben sind, dann ist das ein furchtbarer Fakt, der so lange berichtet wird, bis auch der letzte Mensch verstanden hat, dass er eine Gefahr darstellt, wenn er sich nicht impfen lässt.
Dass aber in der gleichen Zeit 2 Kinder an einer MMR (Mumps-Masern-Röteln)-Impfung gestorben sind, wird in den etablierten Medien nicht berichtet und deshalb findet es eben auch nicht statt. Jeder, der darüber redet, gehört als Skeptiker und Kritiker in die Ecke der Verschwörungstheoretiker. Dabei findet man diese Informationen hochoffiziell in Studien, die beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) veröffentlicht sind. Zugegeben, diese beiden Kinder hatten einen Immundefekt, aber ist es nicht genauso furchtbar, wenn ein Kind mit einem Immundefekt aufgrund einer Impfung stirbt, wie wenn ein Kind mit Vorerkrankung eben nicht geimpft werden und somit an der Krankheit selbst sterben kann? Und wieso wurden diese beiden Kinder nicht auf einen Immundefekt im Vorfeld getestet? Finden im Kindesalter überhaupt ausreichende Tests im Vorfeld vor dem Verabreichen einer Impfung statt?

Gleiches bemerke ich bei dem Thema Corona: Wir kennen nur die Zahlen der sogenannten "Corona-Toten", die uns täglich äußerst penetrant vor Augen geführt werden. Dabei weiß mittlerweile jeder, dass man diese Zahlen getrost als irreführend bezeichnen kann, da bei diesen Zahlen nicht unterschieden wird, ob die Personen AN oder MIT Corona verstorben sind.
Worüber NACH Corona jedoch kaum jemand berichten wird, sind die unzähligen Menschen, die aufgrund der aktuellen Maßnahmen einen Suizid-Versuch oder einen Suizid begangen haben, Menschen, die ihre Existenzen verloren haben, hoch verschuldet sein werden, psychisch und chronisch krank wurden, etc. Ergo: Hat das auch nicht stattgefunden, bzw. findet es auch gerade nicht statt. Das sind eben die Kollateralschäden, die der Einzelne einer Gesellschaft auf sich nehmen muss, damit andere Einzelne vielleicht nicht oder eben auch einfach nur ein wenig später sterben. Der Tod des einen wird schwerer gewichtet, als der Tod oder die psychischen Erkrankungen des anderen.

 

An dieser Stelle möchte ich einfach dazu anregen einmal darüber nachzudenken, was der Begriff der Verschwörungstheorie heute eigentlich noch für eine Bedeutung hat. Dieser Begriff wird doch dermaßen inflationär benutzt, dass er lediglich noch bedeutet: "Bist du nicht meiner Meinung, bist du Verschwörungstheoretiker." Das wiederum führt jedoch im großen Stil dazu, dass der Großteil der Menschen, diesen angeblichen Verschwörungstheorien gar nicht konsequent nachgeht und somit auch nicht feststellt, dass es zu einem Thema eine völlig legitime andere Meinung geben kann, die oft genauso gut (wenn nicht noch besser) argumentiert und begründet ist, wie die Meinung der etablierten Presse, des Main-Streams und der breiten Masse.

Die Mehrheit hat nun mal nicht immer recht. Aber das will der Einzelne, der in der Masse anonym mitschwimmt eben nicht hören und/oder sehen.

 

Ich wünsche uns allen, dass wir immer mehr nicht anonyme Menschen werden, die den Mut haben, sich die als Verschwörungstheorien diffamierte Meinungen einmal genauer anzusehen.

 

In Liebe und Respekt.