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Unsere Chance in der Corona-Krise

Ich wollte schon sehr lange einen Blog gestalten. Bis jetzt war irgendwie nie der richtige Zeitpunkt. Vielleicht ist er es jetzt, in Zeiten von Corona.

Ich bekomme meine Information zur Corona-Krise aus den unterschiedlichsten Quellen, denn es ist mir wichtig, mir die unterschiedlichsten Meinungen anzuhören und mit meiner eigenen Intuition gegen zu prüfen.

In fast allen Quellen wird ein Aspekt aktuell sehr stark bedient: Die Angst. Ob es die Mainstream-Medien sind, die uns Angst vor einem vermeintlichen „Killervirus“ machen, oder die alternativen Medien, die uns Angst vor einem totalitären, faschistischen Staat machen, der das Killervirus nur nutzt, um unsere Grundrechte einzuschränken. Egal, welcher Seite man sich zuwendet, hinterher hat man Angst.
Wenn von beiden Seiten Angst geschürt wird, kann man sich schnell die Frage stellen, wie man da nur wieder herauskommt. Wir fühlen uns übermannt und der Situation ausgeliefert, ja sogar machtlos. Das führt schnell dazu, dass man den Kopf in den Sand stecken möchte. Frei nach dem Motto: Augen zu und durch.

Ich habe mittlerweile jedoch immer weniger Angst und fühle mich auch immer seltener machtlos. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich für jemanden halte, der auch auf spirituellen Wegen wandelt. Oder daran, dass ich so lange weiter frage und weiter suche, bis ich das Gefühl habe, das große Ganze, the big picture, wahrnehmen zu können und Lösungen für mich zu erkennen. Und dabei hat mir vor Kurzem ein Video geholfen, von dem ich es zunächst gar nicht erwartet hatte.

 

"Dirk Müller: So schlimm wird es NOCH - und wer dahinter steckt!" 

heißt der reißerische Titel, bei dem man eher Furchtbares erwartet, vielleicht sogar "Verschwörungstheoretisches". Doch für mich war das Gegenteil der Fall.

 

Nachdem ein Finanz-Guru wie Dirk Müller, alias Mr. Dax, über die aktuelle Weltwirtschaftslage spricht und darüber berichtet, dass wir uns zur Zeit mitten in einem orchestrierten bzw. gesteuerten Finanzcrash befinden, zu dem man sich bewusst entschieden hat, bevor er uns um die Ohren fliegt, war mir irgendwie alles klar. Um diese Form des Finanzcrashs bewusst herbeizuführen, muss man eine Bedrohung schaffen, die eine Quarantäne und das Schließen der Geschäfte rechtfertigt. Und wenn Fridays4Future das nicht schafft im Zeichen der Rettung des Planeten, dann tut es eben ein Virus, das man zu einem gemeingefährlichen Killervirus erklärt, der jedem Einzelnen gefährlich werden kann.

Warum mich das beruhigt hat? Es mag an der eloquenten und zuversichtlichen Art des Herrn Müller liegen, der immer wieder ganz klar betont, es wird einen riesigen Crash geben, es wird eine Krise geben, von der niemand weiß, wie lange sie dauern wird und es wird eine Zeit NACH der Krise geben. Und in diesem letzten Teil steckt dann auch folgende Aussage: Wir können im JETZT die Zeit NACH Corona/Finanzcrash gestalten. Meiner Meinung nach auch und vielleicht sogar vor allem aus der Quarantäne heraus!

 

Dirk Müller sagt ganz klar, wer als Gewinner und wer als Verlierer aus der Krise hervorgehen wird. Große börsennotierte Unternehmen, wie Amazon und co. werden gewinnen und sehr viele kleine und mittelständische Unternehmen werden verlieren. Somit verlieren viele Menschen ihre Existenzgrundlage.

 

Wie kann mich das denn alles so beruhigen, fragen sich jetzt sicher einige. Ist die verrückt?

Nein, bin ich nicht. Und nein, ich bin auch kein Finanzmensch, der die Aktienkurse beobachtet und nun den Rat erteilt, "setzt auf das dickste Pferd". Das war auch nicht der Grund, aus dem ich mir dieses Video angeschaut hatte.

Ich will, dass sich etwas verändert. Und indem Dirk Müller die Aussagen macht, die er macht, gibt er uns gleichzeitig auch schon die Lösungen an die Hand. Sie sind alle da!

 

So viele von uns, mehrere Hunderttausende unterzeichnen und initiieren seit Jahren Onlinepetitionen gegen Korruption in der Politik, gegen Lobbyismus, Interessenkonflikte, gegen Intransparenz und Hinterzimmerpolitik, gegen das immer mächtiger Werden der wenigen Großen und das Zerstören der vielen Kleinen. Gegen eine ungleiche Verteilung der Besitzverhältnisse.

Und doch kaufen wir alle bei Amazon, nutzen Whatsapp, das mittlerweile zu Facebook gehört, nutzen Facebook, eine Plattform, die mittlerweile jedem einen Maulkorb verpasst, der nicht mit der Meinung des Mainstream einhergeht. Und diese Unternehmen machen als börsennotierte Unternehmen am Ende immer den dicken Reibach.

 

Und genau JETZT in dieser Krise haben wir die Chance etwas zu verändern. Wir haben jetzt weit mehr die Chance, als wenn wir Schilder in die Höhe haltend auf der Straße demonstrieren gehen. Fridays4Future hat nicht viel bewirkt, wie ich finde. Wieso nicht? Weil Demonstrieren allein eben nichts bewirkt, wenn man sein eigenes alltägliches Verhalten nicht ändert. Problemverschiebung, ist nicht Problemlösung. Aber das ist ein Thema, das ich an einer anderen Stelle näher beleuchten möchte.

Zurück zum aktuellen Thema dieses Artikels.

 

Während sich der Mainestram und die alternativen Medien die Köpfe einschlagen, können WIR, kannst DU, kann jeder einzelne von uns aus der Quarantäne heraus etwas tun, damit in der Zeit NACH Corona/Finanzcrash etwas ganz anderes entsteht als prognostiziert.

Die „oberen Zehntausend“ rechnen nicht mit uns. Sie merken nicht, dass sie uns gerade eine Chance geben. Sie glauben ein entzogenes Recht auf Versammlung nimmt uns die Möglichkeiten. Aber sie haben die Macht des Internets und die Macht der zwischenmenschlichen Vernetzung außerhalb von Demonstrationen und Versammlungen unterschätzt. Sie haben die Macht der Stille unterschätzt, die sie selbst herbeigeführt haben. "Stille spricht" sagt Eckhardt Tolle. In der Stille finden die Menschen zu sich selbst, sie erkennen, was wirklich wichtig ist und was sie wirklich brauchen. Lasst uns nicht nur eine Welt NACH Corona und Finanzcrash, sondern auch eine Welt NACH Wegwerfgesellschaft erschaffen. Im Hier und Jetzt. Eine Welt, die ein neues Bildungssystem hervorbringt, eine neues Gesundheitssystem, eine transparentere Politik und eine Welt, in der die Besitzverhältnisse gerechter sind.

 

Wenn Dirk Müller sagt, Amazon wird als Gewinner hervorgehen aus der Krise, ein Unternehmen, das so viele negative Schlagzeilen in den vergangenen Monaten und Jahren gemacht hat wegen unfairer Arbeitsbedingungen, dann schließen wir jetzt eben unsere Amazon Konten. Ich habe es getan. Ich bestelle, mit sehr wenigen Ausnahmen, schon lange nicht mehr bei Amazon. Und die wenigen Ausnahmen werde ich anders ausgleichen können. Denn es gibt unzählige andere Online-Anbieter für Waren. Die nachhaltiger arbeiten, mit besseren Arbeitsbedingungen usw. Und was brauchen wir aktuell schon? So viele Geschäfte haben geschlossen und wir merken, die meisten davon brauchen wir gar nicht. Was wir brauchen sind gesunde Nahrungsmittel oder Hygieneartikel und die bekommen wir. Alles andere bekommen wir auch ohne Amazon.

 

Das gleiche gilt nach meiner Einschätzung für Soziale Medien. Bringt uns Social Media wirklich näher? Ich denke nein. Was ich beobachte, sind Handyzombies, die es nicht mehr schaffen länger als 30 Sekunden einem Gespräch zu folgen, ohne in dieser Zeit auf ihr Handy zu sehen und nach den neusten Nachrichten von Menschen zu gucken, die gerade nicht da sind. Wieso, frage ich. Wieso sind die Menschen, mit denen ich gerade zusammen bin, nicht interessant? Und wenn sie es tatsächlich nicht sind, wieso bin ich dann überhaupt mit ihnen zusammen?

Ich habe keinen Facebook Account mehr, ich hatte noch nie einen Twitter Account oder Instagram, Pinterest und wie das alles heißt. Die Menschen, die wichtig sind und die ich erreichen möchte, erreiche ich auch ohne Facebook, Instagram und Twitter. Ich bin im Kontakt. Mit mir, mit meiner Familie und Freunden, und mit euch über diesen Weg, den ich jetzt hier wähle.

 

Es gibt in der Zeit der Quarantäne so gut wie keine Ausreden mehr, sich nicht mit Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Tierleid etc... auseinanderzusetzen. Lasst uns diese Zeit nutzen! Ich werde es tun!

 

In Liebe und Respekt.